Bild oben: Großraumbüro. Foto: SYKUR Gebäudereinigung.
Die letzte Arbeitswoche im Dezember ist selten leer. Rechnungen müssen raus, Bestände werden gezählt, Schränke sortiert. Genau dann fällt auf, was bei der laufenden Reinigung liegen geblieben ist: Staub an Sockelleisten, Spuren unter Bürostühlen oder ein Kühlschrank, den niemand vor den Ferien ausräumen möchte. Für Büros in Hannover lohnt es sich deshalb, den Reinigungsbedarf bereits im November Raum für Raum festzuhalten.
Der passende Termin hängt dabei weniger am Kalenderdatum als an Ihrem Betrieb. Eine Weihnachtsfeier, eine Inventur oder ein Büroumzug verändert die Reihenfolge. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, Aufgaben abzugrenzen, Zuständigkeiten festzulegen und eine konkrete Anfrage vorzubereiten.
Büroreinigung oder Grundreinigung: Was brauchen Ihre Räume?
Die regelmäßige Büroreinigung betrifft wiederkehrende Aufgaben wie das Reinigen freier Oberflächen, das Saugen oder Wischen der Böden und die Pflege von Küche und Sanitärbereich. Maßgeblich bleibt der vereinbarte Umfang. Was im normalen Termin nicht enthalten ist, wird auch zum Jahresende nicht automatisch mit erledigt.
Eine Grundreinigung reicht bei ausgewählten Flächen tiefer. Bei Böden kann dazu beispielsweise die Entfernung fest haftender Verschmutzungen oder alter Pflegefilme gehören. Ob das nötig und für den vorhandenen Belag geeignet ist, sollte vor Ort geklärt werden. Eine jährliche Grundreinigung ist kein pauschales Muss.
Beschreiben Sie deshalb lieber die beobachteten Stellen als nur „alles gründlich“. Ein verschmutzter Laufweg im Flur verlangt eine andere Abstimmung als verstaubte Regalfächer. Informationen zum laufenden Angebot finden Sie unter Büroreinigung in Hannover.
Welche Bereiche vor dem Jahreswechsel auf die Liste gehören
Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Ablagen
Lassen Sie Ihr Team persönliche Gegenstände und Unterlagen von den vereinbarten Flächen entfernen. Schubladen und Aktenordner bleiben geschlossen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Notieren Sie frei zugängliche Tischplatten, Stuhlgestelle, Fensterbänke und Regalböden einzeln. Für Monitore, Tastaturen und andere Geräte gelten die Pflegehinweise des Herstellers; deren Reinigung sollte gesondert abgesprochen werden.
Böden, Eingangsbereiche und Laufwege
Prüfen Sie besonders den Bereich unter Schreibtischen, Stuhllaufzonen und die Ränder entlang der Sockelleisten. Halten Sie fest, wo Teppich, Holz oder andere Beläge liegen. Auch Schmutzfangmatten gehören auf die Liste. Vor einer intensiveren Behandlung braucht es Klarheit darüber, welche Möbel bewegt werden dürfen und wann die Fläche wieder betreten werden kann.
Teeküche und Sanitärbereich
Für die Küche sollten Spüle, Arbeitsflächen, Fronten und Abfallbehälter benannt werden. Die Innenreinigung des Kühlschranks braucht einen eigenen Auftrag und eine verantwortliche Person zum Ausräumen. Im Sanitärbereich lassen sich Waschbecken, Armaturen, Spiegel und Kontaktflächen konkret erfassen. Prüfen Sie außerdem intern, wer Verbrauchsmaterial vor der Rückkehr aus den Ferien kontrolliert.
Fenster und Glasflächen
Fingerabdrücke an Glastüren und verschmutzte Fenster sind unterschiedliche Aufgaben. Legen Sie fest, ob Innenglas, Außenglas, Rahmen oder Fensterbänke gemeint sind. Außentermine hängen auch von Wetter und sicherem Zugang ab. Mehr zum separaten Leistungsbereich steht auf der Seite Fensterreinigung in Hannover.
Heizperiode: Staub entfernen und Lüften mitdenken
Beim Rundgang im Herbst werden Heizkörperoberflächen und Fensterbänke leicht übersehen. Nehmen Sie zugängliche Flächen in die Aufgabenliste auf, sofern ihre Reinigung vereinbart werden soll. Das Öffnen von Heizkörperverkleidungen oder Arbeiten an Lüftungsanlagen sind keine selbstverständlichen Bestandteile einer Büroreinigung.
Das Umweltbundesamt empfiehlt kurzes, intensives Lüften statt dauerhaft gekippter Fenster. Für die Terminplanung heißt das: Klären Sie, wer Fenster öffnen darf und sie zum Abschluss wieder schließt. Die allgemeinen Hinweise der Behörde zum Heizen und Lüften beziehen sich auf Wohnräume; im Büro sind zusätzlich die vorhandene Lüftungstechnik und die betrieblichen Abläufe zu berücksichtigen.
November und Dezember: So passt der Termin zum Betrieb
Im November: Sammeln Sie die Wünsche der Abteilungen und gehen Sie mit einer Raumliste durch das Büro. Markieren Sie Pflichtaufgaben und zusätzliche Wünsche getrennt. Fragen Sie anschließend mit einem bevorzugten Zeitfenster und einer Alternative an. Eine Anfrage ist noch keine Terminbestätigung.
Vor der Inventur: Entscheiden Sie, welche Regale und Flächen vorher zugänglich sein müssen. Werden dabei Kartons umgestellt oder Bestände neu sortiert, kann die abschließende Bodenreinigung erst danach passen. Reinigungsarbeiten und Zählteams sollten sich nicht gegenseitig den Zugang versperren.
Im Dezember: Stimmen Sie den Termin mit Weihnachtsfeier, letztem Arbeitstag und eventuellen Lieferungen ab. Ein Beispiel: Findet die Feier im Besprechungsraum statt, planen Sie dessen abschließende Reinigung anschließend. Reservieren Sie bei einer Bodenbehandlung auch die vereinbarte Trocknungszeit, statt den Raum unmittelbar danach wieder einzuplanen.
Vor den Betriebsferien: Bestimmen Sie eine erreichbare Kontaktperson. Zugang, Schlüsselübergabe, Alarmanlage und das Abschließen der Räume müssen geklärt sein. Teilen Sie Änderungen am Ablauf rechtzeitig mit und vereinbaren Sie, wie erledigte sowie noch offene Aufgaben dokumentiert werden.
Worauf Sie bei der Auswahl einer Reinigungsfirma achten sollten
Vergleichen Sie konkrete Leistungsbeschreibungen. „Büro komplett“ lässt offen, ob Schrankinnenräume, Fenster oder Geräte dazugehören. Fragen Sie nach ausgeschlossenen Bereichen, nach dem Umgang mit empfindlichen Materialien und danach, wer bei Rückfragen erreichbar ist. Bei einer Besichtigung lassen sich vorhandene Schäden und schwer zugängliche Stellen gemeinsam festhalten.
Auch die Auswahl und Dosierung der Mittel gehört ins Gespräch. Das Umweltbundesamt rät in seinen Hinweisen zur umweltfreundlichen Reinigung, die Dosieranleitung einzuhalten und Anwendungshinweise zu lesen. Für Ihr Büro sollte die Reinigungsfirma erklären können, wie sie die Pflegevorgaben der vorhandenen Oberflächen berücksichtigt.
Lassen Sie Zusatzleistungen vor Beginn bestätigen. Besprechen Sie außerdem, wie mit verschlossenen Räumen, zurückgelassenen Unterlagen oder nicht freigeräumten Tischen umgegangen wird. So wissen beide Seiten, welche Aufgaben tatsächlich ausführbar sind und wann Rücksprache nötig ist.
Checkliste: 6 Prüfpunkte vor dem Reinigungstermin
- Umfang festhalten: Räume, Bodenarten und gewünschte Einzelaufgaben notieren; Fenster und Geräte ausdrücklich aufführen.
- Reihenfolge klären: Inventur, Feier und Lieferungen mit dem Reinigungstermin abstimmen.
- Flächen vorbereiten: Unterlagen sichern, persönliche Gegenstände wegräumen und vereinbarte Bereiche zugänglich machen.
- Zugang organisieren: Schlüssel, Alarmanlage, Wasser und Strom mit der verantwortlichen Person besprechen.
- Nutzung abstimmen: Trocknungszeiten und gesperrte Bereiche bei der weiteren Raumplanung berücksichtigen.
- Übergabe vereinbaren: Kontaktperson benennen und festlegen, wie Rückfragen und offene Punkte festgehalten werden.